Zweifel am Studium? So solltest du vorgehen

Nach dem Abitur stand für dich fest, dass du auf jeden Fall studieren gehen wirst. Doch jetzt – mitten im Studium – bist du überhaupt nicht glücklich mit deiner Entscheidung. Bevor die Enttäuschung oder der Frust noch größer werden, betrachte deine persönliche Situation nüchtern und reflektiere sie. Die Möglichkeit eines Studienabbruchs besteht, sollte allerdings gut überlegt sein und nicht zu schnell oder aus einer Laune heraus vollzogen werden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung – auch in deinem Fall.

Den Ursachen für deinen Studienzweifel auf den Grund gehen

Prüfe zunächst, ob deine Unzufriedenheit mit dem Studium aus einer Stresssituation resultiert. Während des Studiums gibt es immer wieder schwierige und anstrengende Phasen, die dir viel abverlangen. Insbesondere die Prüfungszeiten, in denen geballter Lernstress auf dich zukommt, sind oft sehr heikel und lassen dich eventuell an deiner Entscheidung zweifeln, ob das Studium wirklich das Richtige für dich ist. Doch jede Prüfungsphase geht irgendwann zu Ende. Hilfreich ist auch, deine Prüfungsergebnisse ehrlich und mit gesundem Wohlwollen zu betrachten. Hast du alle Prüfungen bestanden? Unabhängig davon, ob du zum Bestehen einen zweiten Anlauf gebraucht hast oder die Note nicht ganz deinen Erwartungen entspricht - bestanden ist bestanden! Wenn das bei dir der Fall ist, gibt es keinen Grund, an deiner Studienentscheidung zu zweifeln.

Sind deine Prüfungsergebnisse allerdings sehr schlecht und es ist schon öfter vorgekommen, dass du Prüfungen nicht bestanden hast, dann solltest du tatsächlich darüber nachdenken, ob ein Wechsel des Studienfachs oder gar ein Studienabbruch sinnvoll ist. Das gilt insbesondere auch, wenn deine Unzufriedenheit nicht nur eine vorübergehende Phase ist, sondern zu einem dauerhaften Zustand wird.

Ruhe bewahren und Beratungsangebote für Studienzweifler nutzen

Grundsätzlich gilt in diesem Fall: Handle besonnen und überstürze nichts. Bevor du Tatsachen schaffst und dein Studium abbrichst, solltest du die vielfältigen Beratungsangebote nutzen, die es gibt. In den Hochschulen kannst du dich im Immatrikulationsamt, bei der Sozialberatung des Studentenwerks oder dem Studenten Office beraten lassen. Hier erhältst du nützliche Tipps, wie du bei einem Studienfachwechsel oder einem Studienabbruch vorgehen solltest und was du dabei beachten musst. Denn für deine endgültige Entscheidung sollte dir auch bewusst sein, welche Konsequenzen der Schritt mit sich bringt und welche Handlungen (von dir) als nächstes eingeleitet werden müssen. Doch keine Panik! Es gibt attraktive Alternativen zum Studium.

Ein Hinweis zum Schluss: Es lohnt sich immer, das Gespräch mit Vertrauten zu suchen. Ob Familie, Freunde oder Kommilitonen: Menschen, die dich besonders gut kennen, geben dir bisweilen gute Tipps und unterstützen dich bei der Entscheidungsfindung und später bei der Umsetzung.

Studienabbruch - ja oder nein? Eine Entscheidungshilfe für Studienzweifler

Dieser Test unterstützt dich bei der Entscheidungsfindung, ob du dein Studium abbrechen solltest oder nicht. Bitte bedenke aber, dass dir damit die Entscheidung nicht abgenommen wird, denn die kannst nur du selbst treffen.

Entsprechen die Studieninhalte deinen Erwartungen?

Dein Studium entspricht genau dem, was du erwartest hast. Hier deutet zunächst nichts darauf hin, dass das Studium nicht das Richtige für dich ist und ein Studienabbruch sollte daher auch eher kein Thema sein.

Unter deinem Studium hattest du dir etwas ganz anderes vorgestellt. Enttäuschte Erwartungen führen in der Regel zu nachlassender Motivation und insgesamt emotional zu einer „Spirale abwärts“. Wenn du diese Tendenzen an dir feststellst, ist das ein Indiz dafür, dass du dich für den falschen Studiengang entschieden hast. Ein Studienabbruch ist für dich in diesem Fall eine Option.

Wie lange studierst du dein Studienfach schon?

Einen Einfluss auf die Entscheidung zum Studienabbruch hat bzw. sollte auch die Tatsache haben, wie lange du bereits studierst. Je länger du dabei bist, desto sinnvoller kann es sein, das Studium zu beenden, denn u. U. hast du schon sehr viel Zeit in das Studium investiert. Befindest du dich dagegen noch eher am Anfang, kann eine schnelle Entscheidung getreu dem Motto „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ richtig sein.

Einen Einfluss auf die Entscheidung zum Studienabbruch hat bzw. sollte auch die Tatsache haben, wie lange du bereits studierst. Je länger du dabei bist, desto sinnvoller kann es sein, das Studium zu beenden, denn u. U. hast du schon sehr viel Zeit in das Studium investiert. Befindest du dich dagegen noch eher am Anfang, kann eine schnelle Entscheidung getreu dem Motto „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ richtig sein.

Einen Einfluss auf die Entscheidung zum Studienabbruch hat bzw. sollte auch die Tatsache haben, wie lange du bereits studierst. Je länger du dabei bist, desto sinnvoller kann es sein, das Studium zu beenden, denn u. U. hast du schon sehr viel Zeit in das Studium investiert. Befindest du dich dagegen noch eher am Anfang, kann eine schnelle Entscheidung getreu dem Motto „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ richtig sein.

Findest du dich mit deinen Interessen und Fähigkeiten in deinem Studium wieder?

Dein Ja ist ein Argument für die Fortsetzung deines Studiums. Du solltest deine persönliche Situation noch einmal genau analysieren, um herauszufinden, was die wahren Gründe für deine Unzufriedenheit sind. Die Wahl deines Studiengangs ist es eher nicht.

Wenn du hier mit Nein geantwortet hast, deutet das darauf hin, dass ein Studienabbruch sinnvoll sein kann. Du studierst etwas, das gar nicht zu dir und deinen Interessen und Fähigkeiten passt.

Hast du eine klare Vorstellung davon, welcher beruflichen Tätigkeit du mit deinem Studienabschluss nachgehen kannst?

Ein Ja bedeutet hier, dass du eine klare berufliche Perspektive nach Abschluss des Studiums für dich siehst. Es ist grundsätzlich positiv zu bewerten, wenn der Studienabschluss auf dem Arbeitsmarkt verwertbar ist und es konkrete Beschäftigungsmöglichkeiten gibt.

Ein Nein an dieser Stelle kann darauf hindeuten, dass ein Studienabbruch für dich sinnvoll ist, weil du offenbar keine Vorstellung davon hast, in welchen Beruf dich das Studium führt bzw. ob du einen Abschluss erwirbst, der auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nachgefragt ist.

Besuchst du regelmäßig die Vorlesungen und Seminare und erbringst die Leistungsnachweise?

Ein Ja zeigt, dass du noch ausreichend Motivation aufbringst, um die Vorlesungen zu besuchen und ausreichend Disziplin und Leistungsbereitschaft, um die Leistungsnachweise zu erbringen. Das spricht für die Fortsetzung deines Studiums.

Motivation, Disziplin und Leistungsbereitschaft fehlen, was für den Abbruch spricht. Eigentlich studierst du schon gar nicht mehr, weil du weder Vorlesungen oder Seminare besuchst noch Leistungsnachweise erbringst.

Alternativen zum Studienabbruch: Möglichkeiten für Studienzweifler

Wenn dir das Studium im Grunde Spaß macht und auch das Studentenleben genau dein Ding ist, dann gibt es Alternativen zum Studienabbruch:

Das Fach wechseln: Wahl eines neuen Studiengangs

In Deutschland gibt es mehr als 18.000 Studiengänge. Da ist es nicht einfach, den Richtigen auszuwählen. Viele Abiturienten orientieren sich nur am Namen des Studiengangs und beschäftigen sich oft gar nicht oder zu wenig mit den konkreten Inhalten, die auf sie zukommen. Sie gehen dann mit falschen oder unrealistischen Vorstellungen in das Studium und sind enttäuscht, wenn sich die Erwartungen nicht erfüllen.

Falls du dich in einer ähnlichen Situation befindest und eine Fortsetzung deines Studiengangs nicht in Frage kommt, dann ist ein Wechsel des Studiengangs bzw. des Studienfachs eine Option für dich. Entscheidend ist, dass du jetzt nicht den gleichen Fehler machst wie beim ersten Mal, sondern deine bereits gesammelten Erfahrungen an der Hochschule sowie aus den absolvierten Modulen nutzt, um deine Interessen und Stärken auszuloten. Werde dir klar, was du wirklich möchtest. Vielleicht hast du ja bereits alternative Studiengänge ins Auge gefasst. Dann ist es ratsam, einmal als Gasthörer in die Vorlesungen und Seminare reinzuschnuppern. Auch das Gespräch mit den Studierenden kann dir zu mehr Klarheit verhelfen. Darüber hinaus solltest du die Beratungsangebote deiner Hochschule nutzen, um dich über alternative Studienmöglichkeiten zu informieren. Damit erhöhst du deine Chancen, mit der zweiten Studienentscheidung einen Volltreffer zu landen und einen Studiengang zu wählen, der deinen Interessen entspricht und dich wirklich motiviert.

Die Hochschule wechseln: Wahl einer anderen Hochschulform

Dein Stundenplan ist voll mit Vorlesungen und ein Tutorium jagt das andere. Wahrscheinlich war dir am Anfang deines Studiums gar nicht bewusst, wie theorielastig dein gewähltes Fach an der Hochschule sein würde. Vielleicht sind dir die Praxisphasen in deinem Studium aber auch zu lang, denn du tauchst lieber in die Tiefen des Stoffs und deren Hintergründe ein. In diesen Fällen kann der Wechsel an eine andere Hochschule bzw. die Wahl einer anderen Hochschulform die richtige Entscheidung sein.

Während an Universitäten das wissenschaftliche Arbeiten und damit die theoretische Durchdringung des Stoffes im Vordergrund steht, ist an Fachhochschulen der Praxisbezug zumeist deutlich höher. Viele Studiengänge werden sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten. Erkundige dich, ob das auch auf dein Studienfach zutrifft und denke über einen Wechsel an eine andere Art von Hochschule nach.

Die Studienform wechseln: Wahl eines anderen Studienmodells

Bislang hast du Vollzeit studiert, aber deine Lebenssituation hat sich zwischenzeitlich verändert, sodass du in dieser Form nicht weiter studieren kannst. Gründe können z. B. sein, dass du zur Finanzierung deines Studiums mehr arbeiten musst, deine eigene Gesundheit oder die deiner Angehörigen ein Vollzeitstudium nicht mehr zulässt oder du dein Kind betreuen musst. In diesen Fällen hast du die Möglichkeit, auf ein Teilzeitstudium auszuweichen.

Das Teilzeitstudium ist ein Studium wie jedes andere auch, allerdings ist die Anzahl der Studienkurse, die du pro Semester belegen musst, halbiert. So kannst du studieren und deinen anderen Verpflichtungen ebenfalls nachkommen. Viele Hochschulen bieten diese Studienform inzwischen an. Der Wechsel in ein Teilzeitstudium muss beantragt werden. Über die Auswirkungen, die der Wechsel in das Teilzeitstudium mit sich bringt, solltest du dich bei den zuständigen Stellen (z. B. BAföG-Amt, Krankenkasse, Kindergeldstelle oder Sozialberatung des Studentenwerks) beraten lassen.

Auch ein duales Studium, bei dem Theorie und Praxis miteinander kombiniert werden, ist eine weitere Option. Die Theorie findet wie gewohnt an einer Hochschule statt, während der praktische Teil des Studiums in einem Ausbildungsbetrieb durchgeführt wird. So kannst du die theoretischen Inhalte unmittelbar in deinen Arbeitsalltag im Unternehmen einfließen lassen, das neu erworbene Wissen auf Praxisrelevanz überprüfen und gleichzeitig erste berufliche Erfahrungen sammeln. Das duale Studium schließt du mit einem Bachelorabschluss ab.

Eine besondere Form ist das ausbildungsintegrierende duale Studium. Als Absolvent erwirbst du zusätzlich zum akademischen Grad noch einen Berufsabschluss. Die freien Plätze sind sehr begehrt, daher solltest du dich frühzeitig bei den Unternehmen bewerben.

Den Studienort wechseln: Wahl einer neuen Studentenstadt

Der Umzug in eine neue Stadt sollte eigentlich den Beginn eines neuen Lebensabschnitts markieren und dich in deiner Selbstständigkeit weiter voranbringen. Doch irgendwie bist du in deinem neuen Leben noch nicht wirklich angekommen und fühlst dich in der neuen Umgebung immer noch fremd. Das können Startschwierigkeiten sein, doch wenn diese Gefühle andauern, kann sich das langfristig auf deine Motivation und somit auch auf deine Noten auswirken.

Wenn du an deinem Studienort unzufrieden bist, lohnt es sich, über einen Wechsel an eine andere Hochschule nachzudenken. In einem ersten Schritt solltest du dich informieren, an welcher anderen Hochschule dein oder ein vergleichbarer Studiengang angeboten wird und ob die Studieninhalte vergleichbar sind. Hier ist es ganz wichtig, sehr genau zu prüfen, denn aufgrund der Vielzahl der Studiengänge ist ein Vergleich oft schwierig. Obwohl der Studiengang die gleiche Bezeichnung hat, können die Inhalte trotzdem deutlich voneinander abweichen. Es ist jedoch genauso möglich, dass die Inhalte deckungsgleich sind, die Studiengänge aber völlig anders heißen. Trotzdem gilt es, dran zu bleiben, denn Ziel soll ja sein, dass deine bisher erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen am neuen Studienort anerkannt und dir angerechnet werden.

Bevor der Wechsel an eine andere Hochschule zum Tragen kommt, wird die aufnehmende Hochschule die Gleichwertigkeit der Leistungen eingehend prüfen. Ob der Wechsel einfach oder schwierig ist, hängt auch von deinem Studienfach ab.

Alternativen zum Studium: Möglichkeiten für Studienabbrecher

Bleibt das Gefühl, dass ein Studium nicht die richtige Wahl für dich ist, solltest du die Möglichkeit eines Studienabbruchs in Betracht ziehen. Das ist kein Weltuntergang und du bist auch nicht der einzige Mensch, der vor so einer Entscheidung steht. Denn wie dir geht es vielen!

Dir steht eine Reihe von Möglichkeiten offen, deine Karriere in die richtige Richtung zu lenken. Viele Arbeitgeber sind sehr interessiert daran, junge Menschen mit Vorerfahrungen aus einem Studium einzustellen, weil sie aufgrund ihrer Vorbildung interessante Bewerber sind. Wichtig ist nur, dass du die Entscheidung gegen das Studium plausibel erklären kannst.

Traumberuf gesucht?
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Ausbildung

Die klassische Alternative zum Studium ist eine Ausbildung. Wenn dich die Thematik des Studiums weiterhin interessiert, kann dies ein Ansatzpunkt sein, um einen Ausbildungsberuf zu finden, der zu dir passt und deinen Interessen und Neigungen entspricht.

Sind Studium und Ausbildung aus dem gleichen Bereich (du hast z. B. BWL studiert und beginnst nun eine Ausbildung zum Industriekaufmann) kann es sein, dass deine Studienleistungen auf die Ausbildung angerechnet werden. Häufig ähneln sich die Inhalte von Ausbildung und Studium nämlich. Je nachdem, wie dein zukünftiger Arbeitgeber und die zuständige Kammer dazu stehen, ist in so einem Fall eine Verkürzung der Ausbildung möglich.

Doch auch, wenn du dich für eine Ausbildung entscheidest, die gar nichts mit deinem Studium zu tun hat, bist du für Arbeitgeber hochinteressant, denn Studienabbrecher gelten als motiviert, loyal, selbstständig und gereift.

Mit deinem Bildungsabschluss – Fachhochschulreife oder Abitur- kannst du jeden Beruf erlernen. Auch ein duales Studium steht dir offen.

Praktikum, Freiwilligendienst & Co.

Wenn du noch so gar nicht weißt, welcher Beruf für dich der Richtige ist oder du deine Berufswahl noch einmal überprüfen möchtest, dann ist ein Praktikum das Mittel der Wahl. Nahezu alle Betriebe bieten die Möglichkeit dazu. Auch mehrere Praktika können sinnvoll sein, weil du dadurch einen authentischen Einblick in unterschiedliche Arbeitsbereiche bekommst. Zum Teil werden Praktika auch bezahlt. Das ist jedoch abhängig vom Arbeitgeber.

Vielleicht brauchst du aber auch noch etwas Zeit zur Orientierung. Wenn das so ist, dann kann ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr für dich geeignet sein. In der Regel wird die Mitarbeit in der sozialen bzw. ökologischen Praxis durch ein Seminarprogramm ergänzt, indem auch berufsorientierende Module enthalten sind. Und nicht selten haben FSJler oder FÖJler durch das Freiwilligenjahr ihr Talent für das Soziale oder die Ökologie entdeckt und sich für einen Beruf in diesem Bereich entschieden. In der Regel zahlen die Anbieter eine Aufwandsentschädigung für den Freiwilligendienst. Die Höhe kann variieren und ist abhängig vom Träger.

Manchmal ist aber auch ein Tapetenwechsel und Abstand zum alten Leben angesagt. Wenn das bei dir der Fall ist, dann könnte dir ein Aufenthalt im Ausland neue Impulse geben. So könntest du z. B. eine Sprachreise unternehmen, deine Fremdsprachenkenntnisse perfektionieren und deine Chance auf einen Ausbildungsplatz, bei dem diese eine wichtige Voraussetzung sind, erhöhen. Im Internet findest du zahlreiche Anbieter.

Wenn für dich ein längerer Aufenthalt im Ausland in Frage kommt, dann kannst du Work & Travel machen. Darunter versteht man im weitesten Sinne einen Auslandsaufenthalt, bei dem es auch darum geht, Arbeitserfahrungen zu sammeln. Die ursprüngliche Idee von Work & Travel ist es gewesen, sich durch die Übernahme verschiedener Gelegenheitsjobs einen längeren Aufenthalt im Ausland zu finanzieren. Das Reisen sowie das Kennenlernen von Land und Leuten steht hierbei im Vordergrund. Heute kann Work & Travel aber auch ein bezahltes oder unbezahltes Praktikum im Ausland bedeuten.

Direkteinstieg in den Arbeitsmarkt

Natürlich kannst du dich als Studienabbrecher auch auf Stellen bewerben, die keine besondere Qualifikationen erfordern. Du solltest allerdings berücksichtigen, dass du in dem Unternehmen als sog. ungelernte Kraft eingestellt wirst. Du verdienst im Gegensatz zu ausgebildeten Fachkräften weniger und hast schlechtere Chancen, Karriere zu machen. Weiterhin besteht ein höheres Risiko, als Ungelernter arbeitslos zu werden und mit den sich wandelnden Anforderungen nicht Schritt halten zu können.