Wie werde ich Sozialassistent?

Du bist vielfältig einsetzbar und dein soziales Herz schlägt tief in deiner Brust? Dann solltest du dir unbedingt Gedanken darüber machen, ob der Beruf des Sozialassistenten etwas für dich ist. Mit diesen Schulabschlüssen kannst du die Ausbildung in ein, zwei oder drei Jahren machen:

 Neben diesen Voraussetzungen, solltest du auch diese Eigenschaften mitbringen:

  • Empathie
  • Spaß an der Arbeit mit Menschen
  • Organisationstalent
  • Einfühlungsvermögen
  • Geschick bei der Kommunikation mit Anderen
  • Geduld

Course of education

Schulische Ausbildung

Recommended graduation

Hauptschulabschluss

Training period

2 year(s)

Was macht ein Sozialassistent?

Als Sozialassistent, Sozialhelfer oder sozialpädagogischer Assistent bist du wirklich ein absolutes Allroundtalent: Du kennst dich in der Pflege aus, kannst Kinder betreuen, bist auch mal in einer Behindertenwerkstatt zu finden, hilfst im Haushalt oder bist in der Jugendbetreuung tätig. Kurz gesagt: Überall wo eine soziale Ader gebraucht wird, bist du zur Stelle.

Arbeiten mit den Älteren

In Pflegeheimen unterstützt du hilfsbedürftige Menschen nicht nur bei der Körperpflege, sondern bist auch als Ansprechpartner vor Ort für jeden Einzelnen da. Dabei kannst du selber Einiges bei Gesprächen mit den älteren Damen und Herren um dich herum lernen und sie gleichzeitig in schwierigen Lebenssituationen beraten und unterstützen. Du bist zum Beispiel dafür zuständig ein Fest im Pflegeheim zu organisieren oder übernimmst Aufgaben von Altenpflegern und Gesundheits- und Krankenpflegern. Dazu gehört zum Beispiel den Menschen beim Anziehen zu helfen, mit ihnen das Gehen mit dem Rollator zu üben oder das Frühstück in der Einrichtung vorzubereiten.

Arbeiten mit den Jüngeren

Als Sozialassistent arbeitest du nur mit Älteren? Weit gefehlt – stattdessen findet man dich auch in Kindergärten, Heimen oder Wohngruppen, wo du Aufgaben von Erziehern und Heilerziehungspflegern übernimmst und mit Behinderten, Kindern und Jugendlichen arbeitest. Du planst zum Beispiel einen Ausflug einer Wohngruppe in die Stadt oder bastelst gemeinsam mit den Kindern im Kindergarten. Außerdem hast du immer ein offenes Ohr für die Krisen der Kinder und Jugendlichen. In der Jugendarbeit berätst du die jungen Menschen zum Beispiel gezielt bei Problemen in der Schule oder unterstützt sie bei der Suche nach ihrem Traumberuf.


Familienleben

Auch den Familien stehst du mit helfender Hand zur Seite. Wenn die Eltern der Kinder eine längere Zeit nicht zu Hause sein können, bist du teilweise alleine verantwortlich für einen ganzen Haushalt. Das bedeutet nicht nur, dass du dich um das Waschen und Bügeln der Wäsche, das Geschirrspülen oder Kochen kümmerst, sondern auch direkt für die Kinder da bist, indem du ihnen zum Beispiel bei den Hausaufgaben hilfst und mit ihnen die Freizeit gestaltest.
Gut zu wissen...
  • Ende 2018 waren rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Mehr als dreiviertel der Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt, der Rest in verschiedenen Pflegeeinrichtungen.
  • Über 70 % der Beschäftigten in Pflegeberufen sind weiblich. Speziell in der professionellen, ambulanten Pflege liegt der Frauenanteil sogar bei über 80 %.
  • Quereinsteiger haben die Chance auf finanzielle Unterstützung. In bestimmten Fällen vergibt die Arbeitsagentur einen zeitlich begrenzten „Bildungsgutschein“. Damit wird dem Auszubildenden garantiert, dass alle anfallenden Kosten wie Schulgeld oder Prüfungsgebühren übernommen werden.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

So vielfältig wie deine praktischen Aufgabenbereiche sind auch deine Schulfächer. Eine wichtige Säule deine Ausbildung ist der Bereich Gesundheits- und Krankheitslehre. Hier lernst du verschiedene Krankheiten und Gesundheitsrisiken kennen. Auch was die Betreuung und Pflege von Menschen betrifft, bekommst du einige wichtige Informationen und Hilfen an die Hand. Unter anderem gehen deine Lehrer auf  Hygienevorschriften ein und sprechen mit dir die passenden Pflegemaßnahmen abhängig von den Bedürfnissen deines Patienten durch.
Darüber hinaus hast du auch konkrete Fächer, die dir helfen Methoden der Kindererziehung zu lernen oder besser auf Jugendlich eingehen zu können. Du wirst zum Beispiel in Psychologie und Pädagogik unterrichtet und lernst die Grundlagen, um zum Beispiel mit Kindern werkeln, malen und Musik machen zu können.

Praktische Ausbildungsinhalte

Praktische Erfahrungen sammelst du in Berufspraktika. Je nachdem, wo du dein Praktikum machst – ob im Kindergarten, im Altenheim, oder in einer Wohngruppe für Behinderte – fallen auch deine Aufgaben anders aus. Grundsätzlich ist das Praktikum dafür da, die Inhalte deiner Ausbildung nicht nur theoretisch in der Schule zu bearbeiten, sondern auch den Praxisalltag mit seinen Arbeitsabläufen, Teammitgliedern und Menschen kennen zu lernen. Auch deine Fähigkeiten kannst du hier direkt verbessern, indem du zum Beispiel die Verantwortung für die Organisation eines Spielenachmittags im Kindergarten übernimmst, mit einem älteren Herrn das Gehen mit einem Rollator übst oder mit einem Jugendlichen einer Wohngruppe über seine Probleme in der Schule sprichst.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum Sozialassistenten ist eine schulische Ausbildung und findet Vollzeit in der Berufsschule statt. Du kannst diese Ausbildung abhängig von deinem Schulabschluss in ein, zwei oder drei Jahren machen.

Übrigens: In manchen Bundesländern nennt sich der Sozialassistent auch Sozialhelfer oder sozialpädagogischer Assistent.

Wie gut passt der Beruf Sozialassistent zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne Menschen helfen möchtest, ist der Beruf Sozialassistent genau der richtige für dich.
Wenn du kein Blut sehen kannst, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Empathie
  • Kreativität
Sozialassistent-Quiz
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