Wie werde ich Immobilienkaufmann?

Als Immobilienkaufmann musst du einige Voraussetzungen mitbringen. Du solltest

  • auf Menschen zugehen können,
  • freundlich und höflich sein,
  • eine gute Kommunikationsfähigkeit mitbringen,
  • Verständnis und Empathie für die Probleme und Wünsche anderer Menschen zeigen können,
  • geschickt im Umgang mit Zahlen und Fakten sein,
  • gut organisieren können,
  • wirtschaftliches Interesse haben.

Wenn du erfahren möchtest, ob du das Zeug für den Ausbildungsberuf hast oder ob ein anderer kaufmännischer Beruf besser zu dir passt, mach doch mal den Test

Schulische Voraussetzung

Ein bestimmter Schulabschluss als Voraussetzung für die Lehre zur Immobilienkauffrau oder -mann ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Viele Organisationen stellen jedoch Bewerber mit Fachabitur oder Abitur ein. Du kannst dich aber auch mit anderen Schulabschlüssen wie beispielsweise einer Mittleren Reife mit guten Leistungen bewerben. Entscheidend ist letztendlich deine Bewerbung.

Course of education

Duale Ausbildung, Schulische Ausbildung

Recommended graduation

Fachhochschulreife

Training period

3 year(s)

Vonovia Azubi Philipp F. aus Bochum über die erste eigene Wohnung
Vonovia Azubi Vanessa L. über ihr Zuhause
Vonovia Auszubildende Celina T. über das Zuhause
Vonovia Azubispot Mein Zuhause Dominik F.

Was macht ein Immobilienkaufmann?

Deine Aufgaben als Immobilienkaufmann auf einen Blick

  • Immobilien vermitteln und verkaufen
  • Projekte zur Renovierung, Modernisierung oder zum Neubau betreuen
  • Immobilien vermieten und verwalten
  • Immobilienmarkt beobachten und Immobilien vermarkten
  • Kaufmännische Tätigkeiten wie Verträge oder Rechnungen erstellen

Die Aufgaben von Immobilienkaufleuten im Detail

Was gibt es Schöneres als einem frisch verliebten Paar die Schlüssel ihrer ersten gemeinsamen Wohnung zu übergeben? Doch das ist nur ein Teil deiner Arbeit als Immobilienkauffrau bzw. -mann. Dein Aufgabenspektrum reicht weit darüber hinaus. Schau doch mal:

Kundenbetreuung

Die Kundenbetreuung ist das eine. Als Immobilienkaufmann bzw. -frau verfolgst du als Vertreter deines Unternehmens natürlich zum einen wirtschaftliche Ziele. Zum anderen bist du aber auch verständnisvoll und interessiert, wenn es um Wünsche, Anregungen und auch Kritik und Schadensmeldungen der Mieter oder Wohnungseigentümer geht. Bevor du ein Objekt verkaufen oder vermieten kannst, gibt es viel zu tun. Eventuelle Vormieter müssen das Feld räumen, ggf. müssen Handwerker beauftragt werden, die der Wohnung einen neuen Anstrich verpassen oder eventuelle Schäden reparieren. Als Immobilienkauffrau oder -mann legst du großen Wert darauf, dass die Wohnräume, die du verkaufst oder vermietest, richtig gut in Schuss sind. Wohnqualität ist immer auch Lebensqualität. Dazu gehören nicht nur die Wohnung oder das Haus, sondern auch das Grundstück, der Außenbereich und anliegende Grundstücke. Der Garten sollte zum Sonnenbad einladen und der Spielplatz, der zur Wohnanlage gehört, muss die rechtlichen Sicherheitsvorkehrungen erfüllen und alles haben, was Kinder sich so wünschen. Du kalkulierst Mietpreise und schaltest schließlich die Anzeigen. Per Telefon beantwortest du Fragen zur Lage, zum Grundriss und zur Innenausstattung der Wohnung. Dann ist es Zeit für die Besichtigung. Als Immobilienkaufmann oder -frau hast du ein besonderes Gespür dafür, wonach der Kunde sucht und kannst individuell auf dessen Wünsche eingehen. Der Klient, den du heute herumführst, scheint großen Wert darauf zu legen, in einer ruhigen Umgebung zu sein, in der er der Natur nahe ist. Du zeigst ihm also zu allererst den großen Balkon, der zum anliegenden Park hin ausgerichtet ist. Eine Ruhe-Oase – da kann man sich so richtig wohlfühlen! Und schon hast du den Kunden auf deiner Seite.

Verwaltung und Planung

Du bist zwar viel unterwegs, um dir Objekte anzusehen, sie zu bewerten, sie Klienten zu zeigen, Schäden zu begutachten und mit Mietern zu sprechen, einen Teil deiner Arbeitszeit verbringst du aber auch im Büro. Dort wickelst du zum Beispiel die Wirtschafts- und Finanzplanung deines Wohnungsbauunternehmens, Immobilienentwicklerbetriebes oder Immobilienmaklerunternehmens ab. Was wird das Bauvorhaben, das deine Firma betreut, in etwa kosten? Wie werden die Mieten daraus berechnet? Welche rechtlichen Grundlagen müssen bei einer Wohnungsübernahme beachtet werden? Wie wird eine Kündigung abgewickelt? An welche Handwerker leitest du die Schadensmeldungen von Mietern weiter? Was bedeutet es, ein Grundstück zu verpachten und welche Rechte und Pflichten ergeben sich daraus? Wie hoch waren die Kosten für Wasser, Heizung, Müll und Strom in einer Wohnanlage in diesem Jahr? Du behältst den Überblick über Zahlen, Daten, Fakten und kannst jederzeit auf alle Informationen zugreifen – dank deines großen Organisationstalents!

Bauen für die Zukunft

Als Immobilienkaufmann bist du auch gefragt, wenn es um die Begleitung und Koordination von Bauvorhaben geht oder um Sanierungs- und Modernisierungsprojekte. Du kalkulierst die Kosten und erarbeitest Finanzierungsmöglichkeiten. Dazu holst du dir zum Beispiel Darlehensangebote ein und vergleichst sie. Mit Behörden klärst du ggf. rechtliche Fragen, zum Beispiel zum Baurecht oder Grundstücksrecht. Während das Bauprojekt für das neue Bürogebäude in vollem Gang ist, müssen Kaufinteressenten und Mieter gefunden werden. Marketing, Marketing und nochmals Marketing. Du weißt genau, worauf es in deinem Beruf ankommt, um geeignete Interessenten anzusprechen.

Gut zu wissen...
  • Das teuerste Haus der Welt steht in den USA und kostet 235 Millionen Dollar.
  • Rund 54 Prozent der Deutschen lebt zur Miete - im europäischen Vergleich ist das Platz 1.
  • Die beliebteste Großstadt Deutschlands, wenn es um das Thema Wohnen geht, ist München.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

Wichtige Fächer in der Berufsschule für angehende Immobilienkaufleute sind

  • Immobilienwirtschaft
  • Wirtschafts- und Berufsprozesse
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Business Englisch

Zu den wichtigsten Schulfächern gehören daher Mathe, Wirtschaft und Deutsch. Auch an rechtlichen Grundlagen zum Mietrecht, Baurecht, Grundstücksrecht und Steuerrecht kommst du nicht vorbei. In Mathe lernst du, Finanzierungspläne zu erstellen und Preise zu kalkulieren. Wie du Miet- und Baubuchhaltung führst und Jahresabschlüsse abwickelst, lernst du in Wirtschaft. Deutsch vermittelt dir wichtige Kenntnisse, um Verträge aufzusetzen und Verkaufsverhandlungen erfolgreich zu führen. Um Mietanzeigen zu schreiben, bedarf es natürlich unbedingt einer makellosen Rechtschreibung. Auch Englisch wirst du später brauchen, zum Beispiel bei internationalen Bauprojekten.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Betrieb lernst du die verschiedenen Abteilungen und Aufgaben deines Ausbildungsbetriebs kennen. Du sammelst Erfahrungen in Kundengesprächen – zunächst simuliert, dann in echten Situationen. Wie Rechnungen erstellt werden, Immobilien beurteilt werden, Mietpreise kalkuliert oder Mietpreisveränderungen umgesetzt werden, erlernst du Schritt für Schritt, sodass du am Ende deiner Ausbildung kompetent genug bist, deinen Beruf selbstständig auszuführen.

Wenn du dich für die schulische Ausbildung zur Industriekauffrau bzw. -kaufmann entschieden hast, kannst du dein theoretisches Wissen im Rahmen von Praktika in die Tat umsetzen. 

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung der Immobilienkaufleute findet in der Regel als duale Ausbildung statt. Das hat den Vorteil, dass du die gelernten Inhalte der Berufsschule direkt in deinem Ausbildungsbetrieb auf die Probe stellen kannst. Du bist von Anfang an auch in der Kundenbetreuung tätig und sammelst Erfahrungen in Kauf- und Verkaufsverhandlungen sowie in Beratungsgesprächen und bei Besichtigungsterminen. In der schulischen Ausbildung hingegen lernst du zunächst die Theorie und wendest sie in verschiedenen Praxisphasen während deiner Ausbildung an.

Mögliche Schwerpunkte für Immobilienkaufleute

Die Betriebe haben sich meist auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Als Auszubildender zum Immobilienkaufmann oder -frau wirst du je nach Betrieb auch in diesem Bereich ausgebildet. Folgende Schwerpunkte kommen in Frage:

  • Gebäudemanagement,
  • Bauprojektmanagement,
  • Wohnungseigentumsverwaltung,
  • Maklergeschäfte oder
  • Steuerung und Kontrolle im Unternehmen.

Wie gut passt der Beruf Immobilienkaufmann zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne Karriere machen möchtest, ist der Beruf Immobilienkaufmann genau der richtige für dich.
Wenn du nicht vor einer Gruppe von Menschen sprechen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Überzeugungskraft
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Analytisches Denken
  • Empathie
Immobilienkaufmann-Quiz
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