Wie werde ich Heilerziehungspflegehelfer?

Ein soziales Herz pocht in deiner Brust und mit Menschen zu arbeiten, ist dein Traum! Dann solltest du nur noch diese Voraussetzungen erfüllen und deinem Wunsch-Beruf kann nichts mehr im Wege stehen. Du…

  • bringst mindestens einen Hauptschulabschluss mit
  • bist der geborene Helfer
  • besitzt eine gesundheitliche Eignung
  • Nachweis eines ärztlichen Attests
  • besitzt ein hervorragendes Einfühlungsvermögen
  • bist geduldig
  • bist stressresistent
  • hast Spaß an kreativen Tätigkeiten
  • bist in jeder Situation zuverlässig bei der Sache
  • bist belastbar

Oder soll es vielleicht doch ein anderer sozialer Beruf sein? In unserem Berufscheck kannst du deine Interessen testen!

Course of education

Schulische Ausbildung

Recommended graduation

Hauptschulabschluss

Training period

1 year(s)

Was macht ein Heilerziehungspflegehelfer?

Wusstest du, dass nach dem Weltbehindertenreport der WHO über eine Milliarde Menschen, also um die 15 Prozent aller Kinder und Erwachsenden in der Welt eine Behinderung haben? Diese Leute brauchen je nach Behinderung eine ganz unterschiedliche Alltags-Unterstützung und Förderung. Deswegen bist du als Heilerziehungspflegehelfer das reinste Chamäleon und passt deine Aufgaben immer an die Bedürfnisse deines jeweiligen Schützlings an. Unterstützen tust du dabei die Heilerziehungspfleger, die sich ebenfalls um die Menschen mit Behinderung kümmern.

Hilfe im Alltag

Der Grad einer Behinderung ist immer unterschiedlich und deswegen fällt auch deine Hilfe in der Heilerziehungspflege immer verschieden aus: Manche deiner Schützlinge begleitest du zum Einkaufen oder zum Amt, weil sie alleine ihren Tagesablauf nicht so gut organisiert bekommen. Anderen Menschen musst du nur rein körperlich unter die Arme greifen: So hilfst du zum Beispiel beim Waschen und Anziehen der Kleidung oder mähst für sie den Rasen, wenn sie sich selber schlecht bewegen können. 
Wiederrum andere deine Schützlinge benötigen zum Beispiel deine Hilfe beim Gang in den Supermarkt, beim Kochen, Wäsche machen oder aufräumen. – Für dich Multitasking-Wunder ist das kein Problem. Du bist für die behinderten Menschen da, und unterstützt sie als Vertrauensperson wo du kannst. Als wichtiger Ansprechpartner stehst du immer im engen Kontakt mit den behinderten Menschen, die du betreust. Das bedeutet vor allem auch, dass dein Schützling mit dir über Sorgen und Probleme spricht, aber eben auch mit dir Lacht und schöne Erlebnisse mit dir teilt.

Förderung  

Eine weitere berufliche Tätigkeit von dir: Körperliche oder seelische Behinderung? Auch was die Förderung angeht, musst du als Heilerziehungspflegehelfer genau unterscheiden, welches Förderprogramm du planst. Menschen mit einer körperlichen Behinderung benötigen zum Beispiel Training beim Laufen oder im Umgang mit dem Rollstuhl. So übst du mit einem dir anvertrauten Menschen den Umgang mit einer Gehilfe. Künstlerische Unterstützung gibst du außerdem auch in Veranstaltungen: Du machst teilweise auch in größeren Gruppen mit Heilerziehungspflegern mit deinen Schützlingen Musik, bastelst und malst. So förderst du nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern verbreitest auch Spaß und gute Laune!

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildung 

Welche körperlichen und geistigen Behinderungen gibt es überhaupt? Mit welchen psychischen Krankheiten haben Patienten zu kämpfen? und Wie kann man Menschen helfen, um ihnen die optimale Lebensqualität zu ermöglichen? – Fragen rund um die Heilerziehungspflege, die in deiner Fachschule beantwortet werden. Du lernst in der Schule die verschiedenen Bereiche der Unterstützung kennen: musikalische und kreative Unterstützung wird dabei genauso im Unterricht behandelt, wie Unterstützung im Haushalt, Alltag, bei der Pflege oder beim Einkaufen. Auch mit der persönlichen Ebene wirst du in der Fachschule nicht alleine gelassen. Wie du mit Konfliktsituationen umgehst, Angehörige berätst oder Menschen mit Behinderung auch persönlich beraten kannst, wird in deiner Schulzeit besprochen.

Praktische Ausbildung 

Eine schulische Ausbildung bedeutet nicht, dass du keine Praxiserfahrung sammeln kannst! Über Berufspraktika außerhalb der Schule kannst du den Arbeitsalltag in Wohnheimen, Werkstätten und anderen sozialen Einrichtungen kennenlernen. Du lernst viele deiner bereits ausgelernten Kollegen kennen und bekommst nicht nur den Tagesablauf in den Einrichtungen gezeigt, sondern lernst auch, wie du Menschen im Leben und bei der Arbeit unterstützen kannst. Du hilfst wo du kannst und leitest zum Beispiel zum Spielen oder Musizieren an.

Ablauf der Ausbildung

Die soziale Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer oder zur Heilerziehungspflegerin ist eine schulische Ausbildung, die an Berufsfachschulen unterrichtet wird und dir Praxiseinblicke über Berufspraktika gewährt.

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