Wie werde ich Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration?

Du musst selbstverständlich noch nicht zu Beginn der Ausbildung alles können. Auch die Beherrschung von Programmiersprachen ist keine Pflicht – allerdings ist die ein oder andere Erfahrung sicher hilfreich. Das Wichtigste ist jedoch, dass du ein paar persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringst. Zu den Voraussetzungen gehören:

  • Interesse an Software, Hardware und Co.
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Spaß am Erklären und Zeigen
  • Geduld und Freundlichkeit
  • guter mündlicher Ausdruck
  • Organisationstalent
  • Spaß an Mathe und Technik
  • Bereitschaft, viel im Sitzen zu arbeiten
  • logisches Denken
  • Fähigkeit zu Teamwork aber auch zu selbstständigem Arbeiten

Außerdem besitzt du den Schulabschluss mittlere Reife, das Fachabitur oder das Abitur? Dann solltest du dir einen freien Ausbildungsplatz suchen, deine Bewerbung verfassen und abschicken! 

Wenn du noch unschlüssig bist, ob du diese Voraussetzungen erfüllst, mach doch mal den Berufs-Check.

Course of education

Duale Ausbildung

Recommended graduation

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Training period

3 year(s)

Informatik Ausbildung bei der Popken Fashion Group
Ausbildung: IT-Berufe
Pierre Petruck, Fachinformatiker Systemintegration IT
Ausbildung zum Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration

Was macht ein Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration?

Deine Aufgaben als Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration auf einen Blick

  • Vernetzung von Hardware und Software: Funktionen des Netzwerks erweitern oder an veränderte Softwarevoraussetzungen anpassen
  • Anwendungs- und Systemprobleme lösen: Fehlerquellen herausfinden und beheben
  • Beratung und Schulung: Benutzer schulen und zur Bedienung von Geräten und Programmen beraten
  • Immer auf dem neuesten Stand bleiben: Wissen durch Fachliteratur und Schulungen erweitern


Deine Aufgaben als Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration im Detail

Vernetzung von Hardware und Software

Du bist Experte für Hard- und Softwarekomponenten und kennst dich bestens mit Betriebssystemen, Netzwerkarchitekturen und Programmierlogik aus. Egal wie ausgeklügelt das System ist – die Kontrolle behältst du. Bevor du ein Netzwerk einrichtest, verschaffst du dir einen Überblick über die Leistungsfähigkeit des Netzwerks sowie über Bedingungen und Anforderungen: Wie viele Rechnerplätze sollen integriert werden? Wo soll welcher Drucker angeschlossen werden? Wie sollen die Rechner miteinander vernetzt sein? Welche Nutzer sollen welche Berechtigungen haben? Und so weiter. Sobald das Netzwerk eingerichtet ist, installierst du das Betriebssystem. Durch verschiedene Testläufe stellst du ggf. Probleme und Störungen, wie zum Beispiele Probleme bei der Vernetzung von Rechnern, fest.

Im Anschluss erstellst du Arbeitsanweisungen für Benutzer und Netzwerkadministratoren. So können Funktionen des Netzwerks erweitert oder an veränderte Softwarevoraussetzungen angepasst werden. Durch Filterprogramme, Antivirenprogramme und Verschlüsselungstechniken gewährleistest du die Sicherheit von Netzwerken. Schlussendlich dokumentierst du alle Vorgänge, sodass auch andere IT-Spezialisten deine Arbeit nachvollziehen können oder du selbst nachschauen kannst, welche Schritte du unternommen hast.

Anwendungs- und Systemprobleme lösen

Es kommt immer wieder vor, dass Programme nicht reibungslos ablaufen, Probleme mit dem Internet oder der Kommunikation zwischen Rechnern auftreten, eine Software aktualisiert oder angepasst werden muss, Computerteile beschädigt oder defekt sind usw.. In diesen Fällen ist es hilfreich, einen Fachinformatiker im Haus zu haben oder ihn schnell erreichen zu können. Durch spezielle Diagnosesysteme kannst du den Fehler systematisch eingrenzen und so letztendlich die Fehlerquelle herausfinden und beheben.

Beratung und Schulung

Die Beratung von Kunden Kundenberatung ist ein wichtiger Bestandteil deines Berufs. Die Kunden können sowohl intern (in Form von Kollegen) als auch extern sein. Alle Aufgaben, die du erledigst, sind auf Kundenwünsche abgestimmt und auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Bevor du einen Auftrag angehst, analysierst du Bedürfnisse und Wünsche des Kunden. Im Anschluss an deine Arbeit schulst du die Benutzer und berätst sie zum Einsatz und zur Bedienung von Geräten und Programmen. Im Außendienst kümmerst du dich um Kunden vor Ort und behebst ihre EDV-Probleme zügig und gewissenhaft. Gelegentlich organisierst du Schulungen, zum Beispiel zu Benutzeroberflächen neuer Betriebssysteme, und führst diese in Eigenregie durch.

Immer auf dem neuesten Stand bleiben

Es ist selbstverständlich, dass du als Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration über aktuelle Produkte bestens informiert bist. Fachzeitungen und Fachliteratur helfen dir dabei. Außerdem gibt es viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um dein Wissen zu festigen oder zu erweitern. Du solltest unbedingt fit in Englisch sein, da viele Informationen rund um das Thema EDV und IT auf Englisch verfasst sind.
Gut zu wissen...
  • 90 % aller Haushalte in Deutschland besitzen einen Computer.
  • Du kannst deine Ausbildung in vielen verschiedenen Bereichen wie beispielsweise in der Industrie, der Finanz- und Versicherungsbranche, im Gesundheitswesen oder im Handel absolvieren.
  • In Deutschland werden jedes Jahr rund 100 Mio. Computer verkauft.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

In der Berufsschule wirst du mit verschiedenen Programmiersprachen und Entwicklungsmethoden vertraut gemacht. Du lernst, Geschäftsprozesse zu verstehen, Informationsquellen auszuwerten und aus unterschiedlichen Arbeitsmethoden die richtige auszuwählen. Mathe ist ein wichtiges Schulfach, denn hier erfährst du, wie du Lösungen aus komplexen Zusammenhängen am besten entwickelst. Fachliches Englisch hilft dir dabei, die vielen englischen Begriffe besser zu verstehen und sie dir zu merken.


Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Betrieb übst du die gelernten Arbeitsmethoden dann an echten Aufträgen. Im Team mit anderen Azubis oder Kollegen arbeitet ihr Lösungen für IT-Probleme aus. Du lernst die verschiedenen Testverfahren und Programmiersprachen kennen, lernst Datenmodelle zu erstellen und erfährst, wie Hard- und Softwarekomponenten in Betrieb genommen und in bestehende Systeme integriert werden.

Falls du den Beruf schulisch erlernst, wirst du die praktischen Kenntnisse im Rahmen von Berufspraktika erlangen.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ist eine duale Ausbildung. Das bedeutet, dass du sie zum Teil in der Berufsschule und zum Teil in deinem Ausbildungsbetrieb absolvierst. Vereinzelt wird sie auch als schulische Ausbildung angeboten.

Neben der Fachrichtung Systemintegration kannst du die Ausbildung zum Fachinformatiker oder zur Fachinformatikerin auch in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung absolvieren.

Wie gut passt der Beruf Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne tüfteln möchtest, ist der Beruf Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration genau der richtige für dich.
Wenn du nicht überwiegend im Büro sitzen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Überzeugungskraft
  • Technisches Verständnis
  • Logisches Denken
Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration-Quiz
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